Im Rahmen des laufenden Bistumsprozesses hat das Dekanat Hochsauerland-Mitte eine zweite Beteiligungsphase durchgeführt, bei der Verantwortliche und Gläubige aus den beiden Pastoralen Räumen zur territorialen Umschreibung der Seelsorgeräume befragt wurden. Diese diente dazu, die Ergebnisse der ersten Beteiligungsphase zu vergewissern und den Dialog mit den Gläubigen fortzuführen. Bestandteil der zweiten Phase waren zwei Informationsabende, bei denen jeweils eine geheime Abstimmung zur Umschreibung der Seelsorgeräume durchgeführt wurde. Aktuell besteht das Dekanat aus den Kommunen Meschede, Bestwig, Schmallenberg und Eslohe.
Der erste Infoabend fand am 13. Januar 2026 in Velmede statt. An der Veranstaltung nahmen 53 Personen teil, von denen 51 ihre Stimme abgaben. 17 Teilnehmende (33 Prozent) sprachen sich für eine Teilung des Dekanats in zwei Seelsorgeräume aus. 34 Personen (66 Prozent) votierten dafür, das Dekanatsgebiet als einen Seelsorgeraum fortzuführen.
Der zweite Infoabend zur Transformation wurde am 21. Januar 2026 in Schmallenberg durchgeführt. Insgesamt nahmen 146 Personen teil. Von den 143 abgegebenen Stimmen entfielen 133 Stimmen (93 Prozent) auf die Teilung des Dekanats in zwei Seelsorgeräume. Acht Teilnehmende (6 Prozent) stimmten dafür, das Dekanat als einen Seelsorgeraum zu belassen. Zudem gab es eine Enthaltung und eine ungültige Stimme.
Zusammengeführt ergeben die Ergebnisse beider Infoabende eine klare Tendenz: Insgesamt stimmten 77% der Befragten für die Teilung des Dekanats, 22% stimmten für das Dekanat als Seelsorgeraum. Die Rückmeldungen – einschließlich der absoluten und prozentualen Abstimmungsergebnisse – wurden an das Erzbistum Paderborn weitergeleitet.
Die im Beteiligungsprozess abgegebenen Voten bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Beratungen der Erzbischöflichen Leitungskonferenz (ELKo). Eine Entscheidung über die Umschreibung der Seelsorgeräume wird im März 2026 erwartet.