© U. Klauke

Bauen und Renovieren

Kirchen, Pfarrheime, Kapellen, Pfarrhäuser... Zahlreiche Gebäude gehören zu unserem Pastoralen Raum. Es gibt immer etwas zu renovieren oder zu restaurieren. Manchmal entsteht etwas Neues. Aktuell in Eversberg und in Meschede.

Eversberg: Renovierung der Pfarrkirche

Seit Ostern ist die Kirche geschlossen und die Restaurierungsarbeiten sind gut vorangeschritten. Die imposante Gerüst-Konstruktion wurde mittlerweile bereits abgebaut, da die Arbeiten an Gewölben, Hochaltar und oberen Wand- und Pfeilerbereichen erledigt sind. Ebenfalls fertig ist der alters- und behindertengerechte Zugang in die  Kirche.

In den nächsten Wochen und Tagen folgen die Restaurierungen der unteren Bereiche, die Elektroinstallationen, Lüftungsmontagen, die Wiedereinbringung der Heiligenfiguren und umfangreiche Reinigungsarbeiten.

Ebenfalls folgt der  Wiedereinbau der Orgel, die danach aufwendig neu gestimmt werden wird.

Die Eversberger Kirche, das steht jetzt bereits fest, wird am 3. September 2022 um 17 Uhr wieder eröffnet. Damit startet das zweitägige Jubiläumsfest „775 Jahre St. Johannes Ev. Pfarrgemeinde Eversberg“, wozu schon heute alle herzlich eingeladen sind.

 

Nach der letzten großen Renovierung in den 1980-iger Jahren wurde eine Innenrestaurierung notwendig. Spezielle Reinigungsarbeiten, ein kompletter Innenanstrich mit Kunst und Kirchenmalerarbeiten an Altären und Figuren, eine Aktualisierung der Elektrotechnik, eine Instandsetzung der Bleiverglasungen, die Einrichtung eines senioren- und behindertengerechten Eingangs und weitere Arbeiten gehören zum Umfang der Restaurierung.

Die Kosten werden sich auf etwa 300.000 Euro belaufen. Sie werden vor allem vom Erzbistum Paderborn getragen. Es muss allerdings auch ein Eigenanteil erbracht werden.

Die Gottesdienste finden in dieser Zeit donnerstags um 18.30 Uhr in der Luzienkapelle und sonntags um 9.30 Uhr vor dem Musikpavillion am Marktplatz bzw. bei schlechter Witterung in Markes neuem Saal statt.

Seelenämter, Totengebete usw. sind möglich, bitte erfragen sie das im Pfarrbüro bzw. den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates. Änderungen, Ausfälle usw. werden u.a. in der Presse bekanntgemacht.

Wir bitten um Verständnis für diese vorübergehenden Maßnahmen!

Meschede: Bau des Stiftsforums

Neueste Entwicklung der Baumaßnahme (Stand 1.5.2022)
Zum Walburga-Fest im Februar 2019 erschien die letzte Information zum Stand der Baumaßnahmen am Stiftsplatz. Mittlerweile sind die dringend nötigen Maßnahmen wie die Schieferneueindeckung des Kirchendachs, die neue Innenbeleuchtung und die Überarbeitung der Barockaltäre der Kirche abgeschlossen. Ebenso haben die Ausgrabungen des LWL Bodendenkmalamts entlang des Jugendheims im Stiftsgarten und die Überprüfungen betreffend eines eventuellen Bombenfundes aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände stattgefunden.

Nach einigen nötigen Umplanungen und erneuten intensiven Beratungen mit dem Gemeindeverband Mitte und der Bau- und Finanzabteilung des Erzbischöflichen
Generalvikariats in Paderborn hat der Kirchenvorstand St. Walburga nun folgende Baumaßnahmen beschlossen:

 

I. Bisheriges Jugendheim zwischen Kirche und alter Vikarie
Das Jugendheim wird aufgrund seiner soliden Grundsubstanz in der jetzigen Form barrierefrei saniert. Am Ende der Eingangshalle des bisherigen Jugendheims in Richtung des Stiftsgartens wird ein neues Treppenhaus samt Aufzug ins Ober- und Untergeschoss entstehen. Die Eingangshalle dient dann auch als Wartebereich für das Zentralbüro. Zugangsmöglichkeiten bestehen wie bisher vom Stiftsplatz und von der Steinstraße durch den Stiftsgarten aus. Im Erdgeschoss auf der rechten, südlichen Seite entsteht das Pfarramt/Zentralbüro mit den nötigen Büro- und Nebenräumen inkl. Einrichtung sowie die neue Toilettenanlage. Im Erdgeschoss der sich anschließenden alten Vikarie (zukünftiges Pfarrhaus) werden das Zentralarchiv des Pastoralen Raumes, ein Sozialraum für die Mitarbeitenden, ein Gästeapartment sowie der Dienstraum des Pfarrers eingerichtet. Im linken, nördlichen Bereich des Jugendheims zur Kirche hin werden der Gruppenraum sowie der Thekenraum als Begegnungsstätte erhalten bleiben, grundlegend renoviert und mit einer neuen Küchenanlage am heutigen eigentlichen Thekenbereich und einer neuen Möblierung versehen. Der Thekenraum soll auch zum Stiftsgarten hin zugänglich sein. Da die Schatzkammer am bisherigen Standort bestehen bleibt und modernisiert werden soll, erhält sie einen neuen barrierefreien Zugang im Bereich der jetzigen Küche. Für die Finanzierung und Neugestaltung und -Konzeption der Schatzkammer wird ein Förderverein gegründet. Im Obergeschoss, das auch mit dem Aufzug zu erreichen ist, wird der große Saal modernisiert und neu ausgestattet. Dabei werden die Dachschrägen auf beiden Seiten durch Dachaufbauten zurückgenommen, damit eine vernünftige Nutzung im Randbereich möglich ist. Die sich anschließende Toilettenanlage wird erneuert. Der bisherige Edith-Stein-Raum bleibt als Meditationsraum bestehen. Neben dem oberen Foyer schließt sich im westlichen Bereich ein neuer Küchenbereich für den Saal an. Im südlichen Bereich des Obergeschosses entstehen neue Büros für die Gemeindereferentinnen und für die Dekanatskirchenmusikerin. Im Untergeschoss des bisherigen Jugendheims werden zukünftig (im ehemaligen Bereich des Förderbandes) der Verwaltungsleiter und seine Referentin des Pastoralen Raumes ihre Büros samt Besprechungsraum haben. Die Kegelbahn wird für weitere Nutzung erhalten bleiben.

 

II. Alte Vikarie
Neben den bereits genannten Diensträumen im Erdgeschoss wird die bisherige Vikarie neues Pfarrhaus von St. Walburga und damit Sitz des Leiters des Pastoralen Raumes Meschede Bestwig. Die Pfarrerwohnung entsteht in der ersten Etage. Das nach Maßgabe der Denkmalpflege zurückzubauende Dachgeschoss kann aufgrund brandschutztechnischer
Bestimmungen nicht als Wohnraum genutzt werden.

 

III. Sakristei
Die dringend notwendige Neuplanung der von Feuchtigkeitsschäden betroffenen Sakristei wird umgesetzt. Südlich entlang der Kirche entsteht die neue Sakristei mit einer ebenerdigen, behindertengerechten Toilettenanlage für Gottesdienstbesucher (bisher veraltet im Keller). Ein Durchgang von der Kirche auf das Gelände des Stiftsgartens ist dabei im Bereich des heute hinteren, westlichen Beichtstuhles geplant. Von diesem Durchgang aus ist u.a. auch die Sakristei samt Toilette zu erreichen. Im Bereich der jetzigen Sakristei entsteht ein neuer, barrierefreier Zugang zur Emhildiskapelle („Beule“) und in das Untergeschoss der ehemaligen Pfarrbücherei, dem zukünftigen Café PAN.

 

IV. Emhildiskapelle
Die Treppenanlage an der jetzigen Stelle entfällt, da der Stiftsgarten auf sein ursprüngliches Niveau gesenkt wird. Die südliche Seite der Emhildiskapelle kann somit in Richtung des bisherigen Eingangs als Alltagskapelle bzw. Ort für kleinere Gottesdienste etc. genutzt werden.

 

V. Ehemalige Bücherei unter der Emhildiskapelle
Das Jugendcafé PAN / der Jugendbereich soll seinen Platz im Untergeschoss der Emhildiskapelle (ehemalige Bücherei) finden. Der Eingang des Rundbaus ist wie bisher von der Steinstraße aus. Darüber hinaus gibt es zukünftig aus dem Kirchenraum bzw. der Sakristei einen Zugang per Treppe und behindertengerecht per Aufzug in das Café PAN. Somit kann dieser Bereich auch für die Kinderkirche etc. genutzt werden.

 

VI. Stiftsgarten
Die Außenanlage zwischen dem Pfarrheim und der Steinstraße soll als Grünfläche neu gestaltet werden und steht tagsüber als Erholungsraum der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der ehemalige Kreuzgang in seiner ursprünglichen Größe wird durch entsprechende Gestaltung des Pflasters nachvollziehbar gemacht. In der Mitte findet wie bisher die Muttergottesfigur ihre Aufstellung. Für die Neugestaltung des Stiftsgartens liegt die dankenswerte Zusage von € 190.000,- aus dem Städtebauförderprogramm vor. An der Südseite Richtung Hauptkreuzung B 55 und B7 entsteht, auch als Lärmschutz, eine Garagenanlage samt Abstellmöglichkeiten für Mülltonnen, Gartengeräte etc. Zum Stiftsgarten ist demnächst auch der Zugang von der Kirche aus möglich (s.o.).

 

Finanzierung
Das Gesamtprojekt ist mit € 7.000.000,- veranschlagt, von denen die Kirchengemeinde ca. € 2.000.000,- Eigenanteil tragen muss, deren Finanzierung aber sichergestellt ist. Darüber hinaus muss allerdings, wie bekannt ist, das Mobiliar des neuen Stiftsforum grundlegend erneuert werden. Der bisherige Bestand ist nicht mehr nutzbar und größtenteils bereits entsorgt. Dazu benötigen wir die Unterstützung aus der Gemeinde durch Spenden etc. und bitten jetzt schon ganz herzlich darum!

 

Bauplanung und -beginn
Mittlerweile sind die Planungen gut vorangeschritten und sollten bis zum Jahresende abgeschlossen sein. In 2023 erfolgt dann die Ausschreibung und Vergabe der Gewerke.
Die anschließende Baumaßnahme wird ca. 2 Jahre in Anspruch nehmen.

 

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Meschede, am Gedenktag der Hl. Walburga, 1. Mai 2022
Michael Schmitt, Pfarrer und Leiter des Pastoralen
Raumes Meschede Bestwig
Heinz Nieder, 1. Stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands St. Walburga
Axel Hesse, Verwaltungsleiter des Pastoralen
Raumes Meschede Bestwig

 

 

 

Meschede: Immobilien der Gemeinde Mariä Himmelfahrt

In einer Gemeindeversammlung am 10. März 2022 wurden die bisherigen Überlegungen zur möglichen Zukunft des Gemeinsamen Kirchenzentrums sowie die Planungen zur Neugestaltung der Gebäude an der Pfarrkirche vorgestellt. Die Vorschläge für das Gesamtkonzept für die Veränderungen bei den Gebäuden der alten Vikarie und der Offenen Tür fanden eine positive Resonanz.

Die alte Vikarie soll einem Wohnungsneubau weichen, in dem auch ein neuer Gemeindesaal integriert sein wird. Nach dem Abriss der Offenen Tür können auch neue Wohnungen an dieser Stelle entstehen und im Untergeschoss Platz für den Kinderhort der Caritas geschaffen werden. Der Kinderhort ist bislang in der Schützenstraße untergebracht und sucht seit geraumer Zeit nach dringend benötigten neuen Räumen.

Bezüglich des Kirchenzentrums gestaltet sich die zukünftige Entwicklung deutlich komplizierter. Beide Träger der Einrichtung, die evangelische und die katholische Gemeinde werden die Unterhaltung des Zentrums zum 31. Dezember 2022 beenden. Begründet ist dieser Beschluss durch einen notwendigen Rückbau der Gebäudefläche für die Gemeinden sowie großen Unterhalts- und Renovierungskosten. Seit dem 1. Oktober 2021 steht das Gebäude außen und innen unter Denkmalschutz. Dieser Umstand kann die Planung zu einer weiteren Nutzung deutlich erschweren. Eine Planungsgruppe soll in den kommenden Monaten Vorschläge zu einer weiteren sinnvollen Nutzung entwickeln.
Kirchenvorstand Mariä Himmelfahrt