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Krankensalbung

Krankheit und Leid gehören zum menschlichen Leben. Heilung und Stärkung sind das Anliegen dieses Sakramentes.

Jesus Christus hat sich vom Leid kranker Menschen berühren lassen und sich ihnen zugewendet. Die Kirche hat die Erfahrungen von Krankheit und Leid von Anfang an im Licht des Glaubens gedeutet.

Lange Zeit war dieses Sakrament als so genannte letzte Ölung nahe an die Todesgrenze gerückt und wurde damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Dieses Sakrament steht für Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation.

Die Krankensalbung ist ein Sakrament, das trösten, lindern und stärken soll. Es kann, wie alle anderen Sakramente auch, nur von einem Priester gespendet werden. Nicht nur am Ende des Lebens, sondern in vielen weiteren Situationen kann es gespendet werden: etwa bei einem längeren Krankheitsverlauf, vor einer Operation oder auch bei psychischen Krankheiten wie Depressionen. Eine Krankensalbung muss nicht einmalig stattfinden; sie kann wiederholt werden.

Zur Feier der Salbung legt der Priester seine Hände segnend auf den Kopf der/des Kranken; Angehörige können an dieser Stelle ebenfalls ihre Hände auf die Schultern, Hände oder den Kopf legen. Daraufhin zeichnet der Priester ein Kreuzzeichen mit Öl auf die Stirn und in die Handflächen der kranken Person. Das verwendete Öl besteht aus Oliven- und Rosenöl. Mit einer Krankensalbung geht die Vergebung der Sünden einher. Die Feier wird stets von einem Wortgottesdienst eingeleitet.

 

Wenn Sie das Sakrament der Krankensalbung empfangen oder für einen Angehörigen darum bitten möchten, wenden Sie sich direkt an Pater Reinald Rickert OSB oder einen anderen Priester aus unserem Seelsorgeteam. Gerne kann auch das Pfarramt einen Kontakt herstellen.

 

Neben dem Sakrament der Krankensalbung gibt es auch das Angebot der Krankenkommunion. Dieses Angebot, die Kommunion zu Hause zu empfangen besteht für alle, die nicht am Gottesdienst der Gemeinde teilnehmen können, die ihr Zuhause nicht verlassen können oder wollen. Wer für sich oder seine Angehörigen die Hauskommunion möchte, wird gebeten, sich mit einem der Seelsorger/Seelsorgerinnen oder mit dem Pfarramt in Verbindung zu setzen. Dann kann eine persönliche Terminabsprache erfolgen.

 

Weitere Informationen zum Sakrament der Krankensalbung finden Sie unter https://www.erzbistum-paderborn.de/glauben-leben/sakramente/krankensalbung/

Was bei einem Versehgang – der Stärkung in der Todesstunde – geschieht, wie eine Krankenkommunion abläuft und Gebete von und für Kranke hat das Bistum München-Freisung zusammengestellt.