© U. Klauke

Pilgern + Reisen

Christen sind Anhänger des Weges. Und so machen sie sich auf. Zu Pilgerwanderungen, Wallfahrten Pilgerfahrten oder um auf Reisen besondere Orte kennen zu lernen.

Aktuelle Ausschreibungen (chronologisch)

Fußwallfahrt Wennemen Werl

Auch in diesem Jahr soll die traditionelle Fußwallfahrt von Wennemen nach Werl durchgeführt werden. Die Wallfahrt beginnt am Samstag, 15. Juni, um 3.30 Uhr am Dorfplatz in Wennemen und führt über Breitenbruch und Niederense zur Wallfahrtsbasilika in Werl (ca. 43 km). Es können aber auch Teilstrecken gewandert werden. (Auszug aus dem Zeitplan: Breitenbruch 7.30 – 8.30 Uhr; Niederense ca. 11.30 -12.15 Uhr; Pilgerkreuz Haarstrang ca. 14 Uhr; Andacht Basilika 15.30 Uhr).

Wer Interesse hat, meldet sich gerne bei: Günter Brunert (Tel. 0160 2723156 oder Tel. 02903 6469) oder Michael Kayser (Tel. 0160 92901042).

 

6 Tage Fränkische Städte, Klöster und Kirchen: 23.9. – 28.9.2024

Reiseleitung: Bürger-Reisen Franken; Reisebegleitung: Pastor Schlappa

 

Programm:

Franken – eine großartige historische Kulturlandschaft in Deutschland
Bei dieser Reise sehen Sie die beeindruckende Landschaft mit ihren Höhlen und die bizarren Dolomitfelsen, entlang tief eingeschnittenen Flusstälern der Aufseß und Wiesent, in der Fränkischen Schweiz. Neben romantischen Fachwerkorten, sehen Sie mächtige Kathedralen und Basiliken, Burgen, Schlösser mit ihren Parkanlagen und das Bayreuther Festspielhaus. Das harmonische Zusammenspiel der Kultur, des Glaubens und der Natur sind in Unter- und Oberfranken immer wieder zu bestaunen. Sie erkunden die einzigartige Landschaft des Frankenlandes, wo Künstler wie der Barockbaumeister Balthasar Neumann, der Maler Albrecht Dürer, der Bildhauer und Schnitzer Tilman Riemenschneider beeindruckende Werke, darunter manches UNESCO-Welterbe erschufen. Sie sehen das von der Markgräfin Wilhelmine geprägte barocke Bayreuth, die UNESCO- Welterbe Städte Würzburg, Bamberg, Bayreuth, und von der Frömmigkeit geprägte Wallfahrtsorte wie z.B. die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und Gößweinstein, den größten Dreifaltigkeitswallfahrtsort in Deutschland. Bei Ihren Ausflügen begegnet Ihnen allerorts die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Wein- und Bierfranken. Sie wohnen in einem sehr guten Mittelklasse Hotel im Naturpark Hassberge.

 

Leistungen:

  • 5 x Übernachtung im sehr guten Mittelklasse Hotel im Naturpark Hassberge
  • 5 x Frühstücksbüffet im Hotel
  • 4 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Abendessen in einem Brauereigasthof in der Fränkischen Schweiz
  • Hotelzimmer mit Bad, inklusive Fön und Kosmetikspiegel, WLAN, Telefon, Flat-TV mit Sky Sport-Zugang, Safe, Schreibtisch, Sitzmöglichkeiten und vielen weiteren Extras ausgestattet.
  • Große Gartenanlage mit Naturbadeteich und Sauna
  • Besichtigungsstopp in Fulda
  • 1 x Stadtführung in Würzburg
  • 1 x Stadtführung in Bamberg
  • 1 x Stadtführung in Bayreuth
  • Eintritt und Führung im Markgräflichen Opernhaus
  • Besichtigung Schloss Seehof
  • Ausflug in die Fränkische Schweiz mit der Wallfahrtsbasilika in Gößweinstein
  • Besichtigung und Eintritt im Wallfahrtsmuseum in Gößweinstein
  • Besichtigung Wallfahrtsort Vierzehn Heiligen
  • Alle Ausflüge wie oben beschrieben
  • Reiseleitung während der gesamten Reise durch Bürger Reisen
  • Fahrt im modernen Fernreisebus
  • Sicherungsschein pro Person

 

Preise:

  • Preis pro Person bei mindestens 32 zahlenden Teilnehmer/innen im Doppelzimmer 945,00 EUR inkl. 19% MwSt.; Einzelzimmer-Zuschlag 250,00 EUR
  • Preis pro Person bei mindestens 36 zahlenden Teilnehmer/innen im Doppelzimmer 919,00 EUR inkl. 19% MwSt.; Einzelzimmer-Zuschlag 250,00 EUR
  • Preis pro Person bei mindestens 42 zahlenden Teilnehmer/innen im Doppelzimmer 889,00 EUR inkl. 19% MwSt.; Einzelzimmer-Zuschlag 250,00 EUR

 

Für weitere Informationen und Buchung melden Sie sich bitte bei Herrn Pastor Reinhold Schlappa (Tel. 0291 6355), Frau Conny Fröndhoff (Tel. 0291 82128) oder im Pfarrbüro (Tel. 029  902288 0)

 

 

 

 

Wir waren unterwegs...

Pilgerreise in die Schweiz

Am 2. Oktober sind 20 Pilger mit der geistlichen Begleitung von Pastor Reinhold Schlappa in die Schweiz gefahren. „Auf den Spuren des Bruder Klaus von Flüeli, das Hauptziel dieser Reise, steht am ersten Tag auf dem Programm. Es werden das Elternhaus von Bruder Klaus, sein Wohnhaus und die Zelle, in der er als Eremit 20 Jahre gelebt hat, besichtigt; es schließen sich ein Museumsbesuch und die Feier der hl. Messe in der Grabeskirche in Sachseln an.

Luzern, die wunderschöne Stadt am Vierwaldstättersee, wird bei  einer Stadtführung angesehen; ein Orgelkonzert in der Jesuitenkirche schließt sich an. Das nächste Ziel ist Kloster Einsiedeln, wo Stiftsbibliothek und Klosterkirche mit anschließendem Gottesdienst besichtigt werden. Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist Ottobeuren. Dort wird die prachtvolle Basilika besichtigt. In bester Stimmung und mit vielen Eindrücken kehrt die Gruppe von einer beeindruckenden und bereichernden Pilgerreise am 6. Oktober zurück.

 

 

 

Umbrien – Wiege des westlichen Mönchtums. Reisebericht der kfd-Frauen von St. Walburga

Nach fünf Jahren Planung war es soweit. Am 7. Oktober machten wir uns auf, den Ordensgründern und bedeutenden Vertretern ihrer Orden in Umbrien zu begegnen. Benedikt in Nursia, Franziskus in Assisi geboren, Klara, als treue Gefährtin, ebenso wie Scholastika, und als bedeutende Vertreter des Dominikanerordens Katharina von Siena und Thomas von Aquin. Ihnen allen begegneten wir auf unserer Reise.

kfd St. Walburga, Umbrien, Okt. 23

Die Schönheit und natürliche Spiritualität der Landschaft ließen erahnen, warum gerade hier sich so viele Zeugnisse tiefen Glaubens finden- ungeachtet dessen, dass Umbrien etwa tausend Jahre zum Kirchenstaat gehörte.

So besuchten wir zunächst die Wirkstätten der Heiligen in Assisi und begegneten auch einem Seligen unserer Zeit , Carlo Acutis, wir wanderten hinab zur Portiuncola, sechs Kilometer bei 33 Grad, ein echter kleiner Pilgerweg, für manche auch Bußweg 😊. Am Nächsten Tag fuhren wir in das umbrische Hochland nach Nursia, sahen die Trümmer der Kirche- und aßen die beste Wildschweinsalami. Von dort, gespickt mit spektakulären Ausblicken, ging es wieder ins Tal, nach Greccio, der Wiege aller Krippendarstellungen, die in diesem Jahr ihr 800-jähriges Bestehen feiert. Anschließend besuchten wir La Foresta, einer Institution der Franziskaner, die sich um drogenabhängige Jugendliche kümmert.

kfd St. Walburga, Umbrien, Okt. 23

Siena erwartete uns am nächsten Tag- und mit ihr Katharina. Wir besuchten sie – eher ihr Kopfreliquiar- in San Domenico, einer der Hauptkirchen Sienas. Sie war die Frau, die den Großen ihrer Zeit ins Gewissen redete. Eine Frau, die erst spät lesen und schreiben lernte, deren große Schriftwechsel aber heute noch gelesen werden. Beeindruckt hat uns auch der Dom von Siena, deren feine Fußbodenkunstwerke offen lagen und uns durchihre Kunst beeindruckten, ebenso wie die Gemälde und Skripten  in wunderbarer Kalligrafie.

Orvieto, als Platz des „Hostienwunders“ und des Ortes, wo das Fronleichnamsfest eingesetzt wurde, war Ziel des nächsten Tages. Orvieto, eine Stadt mit dreitausendjähriger Geschichte, von Etruskern gegründet, von vielen Völkern erobert, Sitz eines Dominikanerklosters, wo Thomas von Aquin die Messordnung, die wir bis heute in ihren Grundzügen kennen, verfasste- Thomas, Lehrer der Kirche- .

Gleich zweimal begegneten wir dem Auftrag: „Baue meine Kirche wieder auf“: In San Damiano als Botschaft an Franziskus, der daraufhin sein Leben änderte und zum (ungewollten) Anführer einer europaweit sich ausbreitenden Reformbewegung der Kirche wurde. Und ganz direkt: In der Stadt Nursia begegneten wir Benedikt, und die Trümmer der dortigen Kirche nach dem Erdbeben von 2016 sind so greifbar, dass sie als Anruf an uns alle gelten können: “Baut meine Kirche wieder auf“. So hatten wir viel Freude und Spaß miteinander, aber auch die Tiefe der Begegnung mit den heiligen Männern und Frauen hinterlassen Spuren, zeigen sie doch, dass durch eine Umkehr, eine Bewegung, Veränderung möglich ist.

So werden wir uns in zwei Jahren noch einmal auf den Weg nach Assisi machen, intensiv den Wirkungsstätten und der Spiritualität von Franz und Klara nachgehen, um uns von ihr „begeistern“, inspirieren zu lassen. Schon jetzt dazu herzliche Einladung. Unser Dank gilt Pater Jonas von Königsmünster, der uns am Bildungstag viel Neues und Beeindruckendes über Benedikt erzählt hat, aber vor allem Bruder Philipp, der uns während der Reise be- und geleitet hat. Text u. Fotos: Elisabeth Schmidt

 

 

 

„Buen camino – guten Weg“: Pilgertag am 17. September

Am Sonntag, 17.  September, wurde der vom Pastoralen Raum Meschede Bestwig im vergangenen Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallene Pilgernachmittag von Heringhausen nach Remblinghausen nachgeholt. Die vom Paderborner – zum Kölner Dom als Teil des Jakobsweges im vergangenen Jahr eingeweihte Strecke durchquert von Gevelinghausen kommend mit Heringhausen und Remblinghausen das Bestwig-Mescheder Gemeindegebiet.
Die Fußpilger/innen trafen sich in der St. Nikolaus-Kirche in Heringhausen zum Pilgersegen und begannen dort die ca. 10 km lange Route. In Löllinghausen bzw. an der Sägemühle konnten weitere Pilgerinnen und Pilger dazustoßen, auch Familien mit jüngeren Kindern. Nach der Ankunft in Remblinghausen war um 16.30 Uhr in der St. Jakobus-Kirche die Pilgermesse.  Die Organisation lag in den Händen des Pfarrgemeinderates Remblinghausen. Herzlichen Dank an alle, die mit vorbereitet haben und allen, die mit dabei waren! 

 

 

 

Fußwallfahrt von Wennemen nach Werl

Am Samstag, 3. Juni machten wir uns aus Berge und Wennemen zu Fuß auf den Weg nach Werl. Unterwegs feierten wir in Breitenbruch eine heilige Messe mit Pastor Steilmann und in Werl wurden wir mit Glockengeläut empfangen. Nach der Andacht lud uns Pastor Mockenhaupt (Wallfahrtsseelsorger) auf ein Pilgerbier hinter der Basilika ein. Der Tag endete nach einer Stärkung in geselliger Runde. M.L. Kayser 

 

 

Kapellenweg in Eversberg

Eine Vielzahl sehenswerter Kapellen, Wegekreuze und Bildstöcke befinden sich in der und um die alte Bergstadt Eversberg. Sie zeugen u.a. von früherer Volksfrömmigkeit und der Dankbarkeit für überstandene Kriege, Krankheiten und Krisen.

Die markanten Gebäude wurden z.T. in den letzten Jahren aufwendig renoviert. Leider waren sie oft verschlossen.
Der Eversberger Pfarrgemeinderat und der Verein Bergstadt-Eversberg-e.V. haben jetzt den „Eversberger Kapellenweg“ geschaffen. Dieses aufwendige Projekt wird finanziell großzügig durch das Erzbistum Paderborn unterstützt.

Der Kapellenweg ist jetzt fertig und jetzt begangen und erwandert werden. Einheimische, Gäste und Interessierte aus nah und fern sind  eingeladen, diesen Kapellenweg bei einem ca. 6,5 km langen Spazierweg zu erforschen. Natürlich ist das auch in kleineren Etappen möglich. Mit dem neuen Kapellenweg bietet Evers-
berg ein weiteres lukratives Ziel für einen Besuch.

weiterlesen: https://www.eversberg.de/unsere-bergstadt/kapellenweg

Von Kloster zu Kloster - ein spiritueller Wanderweg

Das Bergkloster Bestwig und die Abtei Königsmünster in Meschede liegen gut 15 Kilometer Fußweg weit auseinander. Das ist genau die richtige Distanz für eine Tagesetappe.

 

Eine Nordroute führt über Eversberg und eine Südroute über Wehrstapel. Beide Routen haben eine Länge von etwa 15 km. An insgesamt 19 Orten auf der Strecke werden spirituelle Impulse gegeben, die dazu dienen sollen, den eigenen Lebensweg zu reflektieren. So geht es z.B. um das Thema Mobilität, Rückzugsräume oder Vergänglichkeit.

 

Pilgern hat im Christentum eine lange Tradition. Spirituelle Wanderwege gibt es seit dem Mittelalter. in jüngster Zeit sind vor allem thematische Wege wieder gefragt.

 

Ein neu aufgelegtes, 60-seitiges Begleitheft mit den Texten aller spirituellen Impulse, Fotos, ausführlichen Wegbeschreibungen und ergänzenden Erläuterungen in den Klöstern und den Tourist-Informationen Meschede und Bestwig für vier Euro erhältlich.

Auf der Internetseite www.von-kloster-zu-kloster.de gibt es die genauen Streckenprofile, GPX-Tracks zum Download, aktuelle Hinweise und weitere Kontaktdaten. Die Texte der spirituellen Impulse befinden sich mit entsprechender Karte außerdem auf der Internetseite des Generalvikariats Paderborn: www.orte-verbinden.de

 

Weitere Informationen: klosterweg.smmp.de 

Oder: https://www.hennesee-sauerland.de/sauerland/freizeit/wanderwege/

Orte verbinden

Das Logo stellt eine Markierung dar: zwei gekreuzte Linien, eine Kreuzung auf dem Weg; das Kreuz, das auf Jesus Christus verweist als Wegmarkierung für unsere Lebenswege.

 

Mit dem Angebot der Internetplattform www.orte-verbinden.de werden Wege in Pastoralen Räumen veranschaulicht  und das Unterwegssein der Menschen unterstützt. Egal, ob Sie einen besonderen (Wander-)Weg in unserem Gebiet suchen oder ob Sie vielleicht sogar selber einen Weg vorstellen möchten, Sie finden hier alle Informationen.