Peter Weidemann, pfarrbriefservice.de

Ökumene + Religionen

Nichts verbindet und trennt Menschen so sehr, wie ihre Art an Gott zu glauben. Ein gutes Miteinander der Konfessionen und Religionen ist uns wichtig.

Ökumenischer Kirchentag 2021

Schau hin. Schau ganz genau hin. Was nimmst du wahr? Was ärgert dich? Was spricht dich an? Was lässt dich gleichgültig? Warum? Schau ganz genau hin. Und nimm wahr – deinen Ärger, deine Wut, deine Freude, deine Hoffnung, dein Mitgefühl, deinen Impuls, anzupacken. Dann kann dieses Hinschauen der erste Schritt sein, etwas zu verändern, etwas anders zu machen, aktiv zu werden, nicht mehr länger wegzusehen.

 

Darum geht es auch beim 3. Ökumenischen Kirchentag. Er wird vom 13. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt am Main und auf neue Weise dezentral an vielen Orten in Deutschland sein. „schaut hin“ ist die Aufforderung, die über allen Veranstaltungen steht. Sie bezieht sich auf Jesus. Er hat die Menschen öfters so angesprochen, damit sie handeln, Verantwortung übernehmen und sich auf ihn einlassen.

 

Besondere Zeiten fordern uns heraus, neu zu denken. Sie eröffnen Chancen und lassen uns neue Veranstaltungsformate entdecken.

Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) wird anders sein als alle bisherigen Kirchen- und Katholikentage. Er eröffnet neue Möglichkeiten, den christlichen Glauben zu feiern. Auch wenn sich Menschen nicht in Frankfurt am Main direkt begegnen können, wird es gelingen, den Geist der Ökumene über die Entfernung hinweg spürbar werden zu lassen.

Der ÖKT wird dezentral und digital – und ganz bestimmt ein sehr besonderes Erlebnis!

 

Vom 13. bis 16. Mai 2021 kann über die Webseite oekt.de live und kostenlos am Programm teilgenommen, können Gottesdienste, Künstler und Konzerte erlebt werden. Ein digitaler Begegnungsort bietet die Möglichkeit zum direkten Austausch.

Über den Newsletter oekt.de/newsletter können regelmäßig aktuelle Hinweise zu Programm und Ablauf bezogen werden. Auf der Webseite oekt.de finden sich aktuelle Informationen z.B. zum Programm oder im Onlineshop besondere Angebote wie die „Feier-Pakete“.

 

Ab Mitte April bis 2. Mai 2021 besteht die Möglichkeit, sich für Veranstaltungen anzumelden, in denen die Teilnehmendenzahl beschränkt ist.

Gemeinsames Kirchenzentrum

In unserem Pastoralen Raum pflegen wir ein gutes Miteinander mit unseren evangelischen Mitchristen. Ein besonderer Ort für ökumenische Veranstaltungen ist das Gemeinsame Kirchenzentrum St. Franziskus in der Mescheder Gartenstadt (Kastanienweg 6).

 

Das Ökumenegebet findet in der Regel am 2. Freitag im Monat im Kirchenzentrum statt.

 

Die aktuelle Übersicht über die ökumenischen Verstaltungen stehen unten auf der Seite zum Download bereit.

 

Ökumenisches + interreligiöses Gebet

Gebetszeit wie in Taize

“Christus schenkte seine Freundschaft allen, er wies keinen Menschen ab. Den Glauben kann man nicht alleine leben. Glaube entsteht, indem man eine Erfahrung der Gemeinschaft macht und dabei entdeckt, dass in Christus die Quelle einer Einheit liegt, die keine Grenzen hat.” (Worte aus Taizé)

 

Zum regelmäßigen Taizegebet, zur Begegnung und zum Austausch laden wir an an jedem 2. Montag im Monat, jeweils um 19 Uhr im Edith-Stein-Raum in der Walburga-Kirche (Eingang vom Stiftsplatz aus).

Nächster Termin:  Wird bekannt gegeben 

Kontakt: Lydia Webelhaus, Meschede

Interreligiöse Meditation

Der Gedanke, dass sich in der Tiefe der Spiritualität alle Religionen treffen, wird vielen Menschen zunehmend wichtig. Herzlich eingeladen sind Interessierte, sich in Stille von dem unfassbaren Geheimnis des Göttlichen berühren zu lassen. Willkommen sind alle, unabhängig von ihrer Religion oder Weltanschauung, die eine Sehnsucht nach Transzendenz haben oder ein Gespür dafür.

 

Lesung aus einem heiligen Buch oder aus der Tradition einer Religion, gemeinsames Schweigen und meditative Musik sind die Elemente eines jeden Abends.

 

Die interreligiöse Meditation findet an wechselnden Orten statt. Die Termine und Orte finden Sie im Veranstaltungskalender.

 

Kontakt: Sr. Maria Ignatia Langela SMMP, Bergkloster 1, 59909 Bestwig, Tel. 0294 808 339 oder Mail: sr.ignatia@smmp.de

Mescheder Schweigemarsch

Im Gedenken an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Mitbürger der Reichspogromnacht von 1938 lädt ein Bündnis von Veranstaltern jedes Jahr am 9. November ein zum Mescheder Schweigemarsch und zum Friedensgebet.

Die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten und gleichzeitig ein Zeichen zu setzen für die Wahrung der Menschenrechte, gegen  Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus jeglicher Art, das ist das Ziel der Veranstaltung. Lichter, die auf dem jüdischen Friedhof abgestellt werden und ein interreligiöses Friedensgebet zum Abschluss zeigen, dass Solidarität und Zusammenhalt über Grenzen hinweg besteht.

Ökumenischer Gottesdienst kreuz & quer

„kreuz + quer: Gottesdienst für Suchende, Zweifler und andere gute Christen“, mit diesem Titel lädt der ökumenische Planungskreis in Meschede am 4. Samstag im Monat ein.

Die nächsten Termine finden Sie im Veranstaltungskalender
oder unter www.kreuzundquer-meschede.de.

Schulgottesdienste

Gottesdienste in den Schulen, vor allem zum Abschluss des Schuljahres oder auch zu Beginn des neuen Schuljahres, sind oft als ökumenische Gottesdienste gestaltet. Auch interreligiöse Gebete gibt es zu diesem Anlass.

Weltgebetstag der Frauen

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. So wurde der Weltgebetstag in den letzten 130 Jahren zur größten Basisbewegung christlicher Frauen.

 

Immer am ersten Freitag im März beschäftigt sich der Weltgebetstag mit der Lebenssituation von Frauen eines anderen Landes. Christliche Frauen, z.B. aus Ägypten, Kuba, Malaysia oder Slowenien wählen Texte, Gebete und Lieder aus. Diese werden dann in weltweiten Gottesdiensten auf 88 Sprachen in 108 Ländern (2018) gefeiert.

 

In Gemeinden vor Ort werden diese Gottesdienste gemeinsam vorbereitet von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Allein in Deutschland besuchen Jahr für Jahr rund eine Million Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Gottesdienste und Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag.

 

In unserem Pastoralen Raum wird die Idee des Weltgebetstages vor allem von den Frauengemeinschaften (kfd) aufgegriffen und umgesetzt.

 

Weitere Informationen unter https://weltgebetstag.de/

Zur Zeit liegt kein ökumenischer Kalender vor.